Amlach – Klettereldorado am Fuß der Lienzer Dolomiten


Südlich der Bezirkshauptstadt Lienz, am rechten Ufer der Drau entlang, erstreckt sich Amlach. Im Westen grenzt die Gemeinde an Leisach, im Osten an Tristach, und im Süden ragen die bizarren Felsen der Lienzer Dolomiten empor, die gleichzeitig die Grenze zum Kärntner Lesachtal markieren. Gamswiesenspitze (2.486 m), Kühbodenspitze (2.704 m), Kreuzkofel (2.694 m), Eisenschuß (2.615 m), Weittalspitze (2.539 m), Simonskopf (2.687 m), um nur einige zu nennen, sind bei Kletterern und Bergsteigern bis weit bis über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Der Spitzkofel ist mit 2.717 Metern der höchste Punkt der Gemeinde Amlach.

Amlach besteht aus zwei Orten, nämlich Amlach, das näher an der Drau liegt und wenige hundert Meter weiter östlich, Ulrichsbichl.

Trotz seiner Lage am Ufer der Drau hat Amlach nur geringe Flächenanteile am Fluss. Im Gemeindegebiet fließen zwei Bäche, die in den Lienzer Dolomiten entspringen, der Spatenbach und der Galitzenbach mit seiner imposanten Klamm. Viele Gäste, die den Drauradweg entlang radeln, kehren gern in der Jausenstation Galitzenklamm ein. Rings des Galitzenbachs entstand in den vergangenen Jahren nicht nur ein El Dorado für Kletterfreunde mit Klettersteigen verschiedener Schwierigkeitsstufen, sondern auch ein Waldseilpark, ein Wasserschaupfad, ein Wasserspielplatz und eine Steinkugelmühle.

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© Tiroler Archiv für photographische Dokumentation und Kunst: Die Kirche zur Hl. Ottilia steht im Fokus dieser historischen Aufnahme von Amlach um 1900 (Fotograf: Alois Beer; Sammlung Oliva Lukasser) 

Gemeinde Amlach in Zahlen

Seehöhe: 689 m

Einwohner: 470

Nebenwohnsitzfälle (2011): 23

Fläche: 2.245,85 ha

Dauersiedlungsraum: 6,30%

Erwerbsquote (2011): 52,9

Arbeitsstätten primär (Landwirtschaft/Bergbau, 2011): 6

Arbeitsstätten sekundär (Industrie/Gewerbe, 2011): 3

Arbeitsstätten tertiär (Handel/ Dienstleistungen, 2011): 22

Weitere Strukturdaten